Test Autopolituren

Posted in: Allgemein, blog- Sep 02, 2010 No Comments

Produkttest Autopolituren — AUTO BILD KLASSIK 3/2010 — 22.07.2010

Mehr Schein als Sein?

 


 

Eine für alle Oberflächen ab 14,9 € TÜV geprüft und leicht anwendbar

 

Autopolitur
Welche Autopolitur sorgt für glänzende Ergebnisse auf dem Lack? AUTO BILD KLASSIK hat 18 Polituren von neun Herstellern in Zusammenarbeit mit der DEKRA getestet. Ausgewählt wurden Produkte, die sich nach Herstellerangaben gut mit der Hand verarbeiten lassen. Nicht zur Aufgabe zählte die Beseitigung von Kratzern.
Lack ist eine teure Sache. Schützen lohnt sich also, nicht nur der Optik wegen. Exklusiv für AUTO BILD KLASSIK prüften die Lack-Experten der DEKRA, welche Produkte für glänzende Ergebnisse sorgen.
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Von Thomas Wirth Was taugt teure Lack-Kosmetik? Können billige Mittel schaden? AUTO BILD KLASSIK hat sich durch den Pflege-Dschungel geschlagen und die Lack-Experten der DEKRA dabei um Unterstützung gebeten. In aller Kürze: Die Qualität kann überzeugen – bei allen Produkten. Selbst günstige Mittel sind in ihrer Wirkung ausreichend. So zeigt der große Test vor allem eines: “Die Unterschiede zwischen den Produkten sind relativ gering”, zieht DEKRA-Chemiker Roland Ackermann sein Fazit. Es lässt sich kaum erklären, warum die Preisspannen so riesig sind: Bis zum 20-fachen kosten die teuersten Produkte mehr als die billigen.

So nicht: Das sind die Todsünden der Autopflege
Für den  Test wurden nur Produkte ausgewählt, die sich von Hand verarbeiten  lassen.
Für den Test wurden nur Produkte ausgewählt, die sich von Hand verarbeiten lassen.

Testobjekt: ein Mercedes W123 mit dunklem Metallic-Lack, der seit Jahren weder Politur noch Wachs gesehen hat. Kein besonders gepflegtes Exemplar, aber auch keines von der Sorte, dessen Lack bereits so matt und stumpf und schorfig ist, dass Pflegemittel wahre Wunder vollbringen müssten. Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, hat AUTO BILD KLASSIK die Aufgabe exakt definiert: Gesucht waren Produkte, die sich zur Behandlung eines ungepflegten, allerdings nicht allzu ramponierten Lacks eignen. Und zwar von Hand, nicht mit einer Poliermaschine. Nicht zur Aufgabe zählte die Beseitigung von Kratzern.

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Bei der Produktauswahl spielte die Beschreibung der Hersteller die wichtigste Rolle. Produkte, die mit einem hohen Anteil an Schleifmitteln versehen sind, kamen nicht zum Einsatz. Es sei denn, ein Hersteller bot keine Auswahl – wie beispielsweise Filialist A.T.U Letztlich entstand daraus kein Problem, weil der hauseigene Lackreiniger recht mild eingestellt zu sein scheint: Seine abrasive Wirkung ist minimal. Zudem wählte AUTO BILD KLASSIK stets die günstigste Option, wenn ein Hersteller verschiedene Produktlinien im Angebot hat. Wichtig war auch, dass die Mittel für Kunden verfügbar waren. Aus diesem Grund fehlen im Test berühmte Namen wie Rex oder 3M: Sie sind nicht oder nur schwer in Läden erhältlich.

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Fazit: Neun Hersteller, 18 Produkte. Und Philosophien, die sich so krass unterscheiden wie die Preise. Bis zu Faktor 20 liegen zwischen dem günstigsten (A.T.U.) und dem teuersten (Swizöl) Produkt. Schon seltsam, dass dies in der Praxis auf dem Lack kaum zu sehen ist. Also Abzocke? Nein, meine ich: Denn wer mag, kann mit gutem Gewissen eine Menge Geld sparen. Dem Lack wird es nicht schaden. Genießer mit gut bestücktem Geldbeutel massieren dagegen lustvoll teure Wachse in den Lack – und zelebrieren die sanfte Perfektion der Luxus-Produkte. So oder so: Der spiegelnde Lackglanz liegt nicht so sehr am richtigen Mittelchen, sondern am Wissen, Können und der Geduld seiner Anwender. Denn ohne sie bleibt jeder Lack stumpf.

Quelle : www.Autobild.de

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