Professionelle Fahrzeugpflege: So wird aus sauberem Lack ein echtes Finish

Professionelle Fahrzeugpflege: So wird aus sauberem Lack ein echtes Finish

Im dritten Teil unserer Themenwoche geht es um professionelle Fahrzeugpflege: von Lackanalyse und Dekontamination über Poliermaschinen, Pads und Polituren bis hin zu Finish, Entfetten und dauerhaftem Lackschutz. Ideal für alle, die aus sauberem Lack ein echtes Finish machen möchten.

Fahrzeugpflege Advanced: Auto richtig pflegen, schützen und veredeln Vous lisez Professionelle Fahrzeugpflege: So wird aus sauberem Lack ein echtes Finish 15 minutes

Professionelle Fahrzeugpflege beginnt dort, wo ein Auto nicht mehr nur gereinigt, sondern systematisch aufbereitet wird. Es geht um Lackzustand, Defektkorrektur, Poliermaschine, Polierpad, Politur, Entfetten, Versiegelung und Kontrolle. Der Unterschied liegt nicht darin, möglichst viele Produkte zu verwenden, sondern jeden Schritt bewusst auf den nächsten abzustimmen.

Nach unseren Beiträgen über Fahrzeugpflege Basic und Fahrzeugpflege Advanced geht es im Professional-Teil um den nächsten Level: Lack professionell beurteilen, Kratzer und Swirls gezielt reduzieren, mit der richtigen Maschinen- und Politurkombination arbeiten und den Lack anschließend optimal schützen.

Kurz gesagt: Professionelle Fahrzeugpflege bedeutet, ein Fahrzeug gründlich vorzubereiten, den Lack mit einem abgestimmten Poliersystem zu korrigieren und das Ergebnis dauerhaft zu konservieren.

Was bedeutet professionelle Fahrzeugpflege?

professionelle fahrzeugpflege, poliermaschine in aktion

Professionelle Fahrzeugpflege ist eine strukturierte Form der Fahrzeugaufbereitung. Während es bei der Basic-Pflege vor allem um regelmäßige Reinigung geht und bei der Advanced-Pflege um Schutz, Glanz und gezielte Pflegeprodukte, steht im Professional-Bereich die kontrollierte Lackaufbereitung im Mittelpunkt.

Dabei geht es vor allem um Fragen wie:

  • Wie stark ist der Lack beschädigt?
  • Sind Swirls, Hologramme oder Waschkratzer sichtbar?
  • Reicht ein feines Finish oder braucht der Lack echte Defektkorrektur?
  • Welche Poliermaschine passt zur Fläche?
  • Welche Politur und welches Pad liefern das beste Ergebnis?
  • Muss der Lack vor einer Versiegelung entfettet werden?

Professionell wird Fahrzeugpflege also nicht durch einen einzelnen Arbeitsschritt. Professionell wird sie durch ein klares System.

Basic, Advanced und Professional: Wo liegt der Unterschied?

Die drei Stufen der Fahrzeugpflege bauen logisch aufeinander auf.
Schaue dir dafür auch unsere ausführlichen Blogbeiträge zum Thema Autopflege für Anfänger und Fahrzeugpflege Advanced an.

Fahrzeugpflege Basic umfasst alles, was zur regelmäßigen und schonenden Reinigung gehört. Dazu zählen Vorwäsche, Felgenreinigung, Handwäsche, Trocknung und einfache Pflege.

Fahrzeugpflege Advanced geht einen Schritt weiter. Hier kommen Produkte wie Quick Detailer, Sprühversiegelungen, Glasversiegelungen, Reifenpflege oder einfache Lackschutzprodukte ins Spiel. Das Fahrzeug wird nicht nur sauber, sondern sichtbar gepflegter und besser geschützt.

Professionelle Fahrzeugpflege setzt dort an, wo der Lack selbst bearbeitet wird. Hier geht es um Dekontamination, Lackanalyse, Testspot, Maschinenpolitur, Lackkorrektur, High Gloss Finish und den passenden Langzeitschutz.

Der entscheidende Unterschied: Im Professional-Level wird nicht nur aufgetragen, sondern korrigiert.

Wann lohnt sich professionelle Fahrzeugpflege?

professionelle fahrzeugpflege, lackschäden auf weißem auto

Professionelle Fahrzeugpflege lohnt sich immer dann, wenn Waschen und einfache Pflege nicht mehr ausreichen. Besonders sichtbar wird das bei Lacken, die unter direktem Licht nicht mehr klar und gleichmäßig wirken.

Typische Anzeichen sind:

  • feine Waschkratzer im Sonnenlicht
  • Swirls auf Motorhaube, Türen oder Kotflügeln
  • stumpfer oder matter Lack
  • Hologramme nach früheren Polituren
  • eingebrannte Insektenreste
  • Flugrost, Teer oder andere festsitzende Ablagerungen
  • ein unruhiges Lackbild trotz gründlicher Reinigung
  • Vorbereitung auf eine hochwertige Versiegelung
  • Fahrzeugverkauf oder Showcar-Anspruch

Wichtig: Professionelle Fahrzeugpflege bedeutet nicht automatisch maximale Aggressivität. Nicht jeder Lack braucht Heavy Cut. Nicht jeder Kratzer muss vollständig entfernt werden. Entscheidend ist, den Lackzustand realistisch zu beurteilen und mit der mildesten wirksamen Kombination zu arbeiten.

Die Basis: gründliche Reinigung vor jeder Politur

Bevor eine Poliermaschine überhaupt den Lack berührt, muss das Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Das klingt selbstverständlich, ist aber einer der häufigsten Fehler bei der Lackaufbereitung.

Lose Verschmutzungen wie Sand, Staub, Straßenschmutz oder angetrocknete Rückstände können beim Waschen und Polieren neue Defekte verursachen. Deshalb beginnt professionelle Fahrzeugpflege immer mit einer sauberen Vorbereitung.

Dazu gehören je nach Zustand:

  • Vorwäsche mit Vorreiniger oder Snow Foam
  • gründliches Abspülen von oben nach unten
  • Felgenreinigung
  • Insektenentfernung an Front, Spiegeln und Stoßfänger
  • Handwäsche mit geeignetem Autoshampoo
  • schonendes Trocknen mit hochwertigem Trockentuch

Erst wenn der Lack wirklich sauber ist, kann beurteilt werden, was noch auf der Oberfläche sitzt und welche Defekte tatsächlich im Lack vorhanden sind.

Dekontamination: Warum sauber nicht sauber genug ist

Nach der Wäsche sieht ein Auto oft sauber aus. Für professionelle Fahrzeugpflege reicht das aber nicht. Viele Rückstände sitzen so fest auf dem Lack, dass sie durch eine normale Wäsche nicht vollständig entfernt werden.

Dazu gehören:

  • Flugrost
  • Teer
  • Baumharz
  • Insektenreste
  • alte Versiegelungsreste
  • industrielle Ablagerungen
  • eingebrannte Verschmutzungen

Hier kommen chemische und mechanische Dekontamination ins Spiel. Chemische Reiniger lösen bestimmte Rückstände gezielt an. Reinigungsknete, Knetblock und Clay Lube entfernen anschließend festsitzende Ablagerungen mechanisch von der Oberfläche.

Dieser Schritt ist besonders wichtig vor der Politur. Wenn Rückstände auf dem Lack bleiben, können sie beim Polieren neue Kratzer verursachen oder das Ergebnis ungleichmäßig machen. Eine gute Politur beginnt deshalb nicht mit der Maschine, sondern mit einem wirklich vorbereiteten Lack.

Lackzustand prüfen: Der wichtigste Schritt vor der Maschine

professionelle fahrzeugpflege, vergleich polierter lack und unpolierter lack

Bevor poliert wird, muss der Lackzustand geprüft werden. Genau hier trennt sich professionelle Fahrzeugpflege von einfachem Ausprobieren.

Unter normalem Licht wirkt ein Lack oft besser, als er tatsächlich ist. Erst mit direkter Beleuchtung werden Defekte sichtbar:

  • Swirls
  • Waschkratzer
  • Hologramme
  • matte Stellen
  • Oxidation
  • tiefere Kratzer
  • Schleifspuren
  • Rückstände alter Polituren

Nicht jeder Defekt lässt sich vollständig entfernen. Tiefe Kratzer, die bereits durch den Klarlack gehen, können durch Polieren nicht einfach verschwinden. Eine professionelle Einschätzung bedeutet deshalb auch, Grenzen zu erkennen.

Das Ziel ist nicht, blind möglichst viel Lack abzutragen. Das Ziel ist ein sichtbar besseres, gleichmäßigeres und sicher korrigiertes Ergebnis.

Das Liquid Elements Poliersystem: Maschine, Pad und Politur im Zusammenspiel

Der Kern professioneller Fahrzeugpflege liegt im Poliersystem. Eine Politur allein macht noch kein perfektes Ergebnis. Eine Poliermaschine allein auch nicht. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Maschine, Polierpad, Politur, Lackzustand und Technik.

Das Liquid Elements Poliersystem ist genau dafür aufgebaut: unterschiedliche Poliermaschinen für verschiedene Anforderungen, passende Polierpads und Polituren in klaren Abrasivitätsstufen.

Die Logik dahinter ist einfach verständlich:

  • Rot: höchste Abrasivität für starke Defektkorrektur
  • Gelb: Medium Cut für leichte bis mittlere Defekte
  • Grün: High Gloss Finish für maximalen Glanz und feines Finish

Diese Struktur zieht sich durch Pads und Polituren. Dadurch lässt sich der Polierprozess klar aufbauen: von stärkerer Korrektur über ausgewogene Defektbeseitigung bis zum finalen Hochglanz.

Genau das macht ein professionelles System aus. Man arbeitet nicht nach Gefühl, sondern wählt die passende Kombination für den jeweiligen Lackzustand.

Welche Poliermaschine für professionelle Fahrzeugpflege?

Die Poliermaschine ist im Professional-Bereich das zentrale Werkzeug. Während Handpolitur bei kleinen Stellen oder leichter Auffrischung funktionieren kann, sorgt eine Maschine für gleichmäßigere Ergebnisse, bessere Korrekturleistung und effizienteres Arbeiten.

Bei Liquid Elements gibt es unterschiedliche Maschinen für verschiedene Einsatzzwecke. Klassische Exzenter-Poliermaschinen, wie die Akkupoliermaschine A4500 Pro eignen sich besonders gut für ambitionierte Anwender, die sicher, kontrolliert und effektiv arbeiten möchten. Sie sind ideal für große Flächen, typische Swirls, Waschkratzer und regelmäßige Lackaufbereitung.

Für anspruchsvollere Anwendungen gibt es zusätzlich leistungsstärkere Pro-Maschinen. Diese sind besonders interessant, wenn mehr Performance, längere Arbeitsphasen, größere Projekte oder anspruchsvollere Lackzustände im Fokus stehen.

Der Unterschied liegt nicht nur in „mehr Kraft“. Eine professionelle Maschine muss kontrollierbar bleiben. Gerade beim Polieren ist nicht rohe Gewalt entscheidend, sondern gleichmäßige Bewegung, passende Drehzahl, saubere Führung und ein auf den Lack abgestimmtes Pad-Politur-System.


Rot, Gelb, Grün: So funktioniert die Politurabstufung

Ein professionelles Polierergebnis entsteht durch die richtige Abstufung. Das Liquid Elements System macht diese Entscheidung leichter, weil Pads und Polituren farblich logisch aufgebaut sind.

Rot: starke Korrektur bei deutlichen Defekten

Rot steht für die höchste Abrasivität. Diese Stufe kommt zum Einsatz, wenn der Lack stärkere Defekte zeigt.

Typische Anwendungen sind:

  • stärkere Waschkratzer
  • matte Lackstellen
  • deutlich sichtbare Swirls
  • stärkere Gebrauchsspuren
  • härtere Lacke mit mehr Korrekturbedarf
  • Vorbereitung stark beanspruchter Oberflächen

Rot ist die richtige Wahl, wenn echte Defektkorrektur gefragt ist. Gleichzeitig gilt: Diese Stufe sollte bewusst eingesetzt werden. Wer mit hoher Abrasivität arbeitet, sollte danach prüfen, ob ein weiterer Finish-Schritt nötig ist.

Gelb: Medium Cut für ausgewogene Korrektur

Gelb steht für Medium Cut. Diese Stufe ist oft der Sweet Spot bei vielen Alltagslacken.

Typische Anwendungen sind:

  • leichte bis mittlere Waschkratzer
  • Swirls
  • leichte Gebrauchsspuren
  • Glanzsteigerung mit spürbarer Defektkorrektur
  • One-Step-Aufbereitungen
  • Nacharbeit nach stärkerer Korrektur

Gelb ist besonders vielseitig. Für viele Fahrzeuge reicht eine gelbe Kombination bereits aus, um den Lack deutlich aufzuwerten und ein sauberes Ergebnis zu erzielen.

Grün: High Gloss Finish für maximalen Glanz

Grün steht für High Gloss Finish. Diese Stufe ist für den finalen Glanz, mehr Tiefe und ein besonders klares Lackbild gedacht.

Typische Anwendungen sind:

  • Finish nach Cut oder Medium Cut
  • leichte Auffrischung gepflegter Lacke
  • empfindliche Lacke
  • finale Vorbereitung vor einer Versiegelung
  • maximale Glanzsteigerung
  • Entfernung feinster Polierspuren

Grün ist der Schritt, der aus einer guten Korrektur ein hochwertiges Finish macht. Gerade bei dunklen Lacken, direktem Licht oder Showcar-Anspruch ist dieser finale Schritt oft entscheidend.

Warum Pad und Politur zusammenpassen müssen

Viele Polierfehler entstehen, weil Politur und Pad nicht sauber zusammenpassen. Eine starke Politur auf einem falschen Pad kann schlechter funktionieren als eine abgestimmte Kombination. Umgekehrt kann ein zu mildes Pad dafür sorgen, dass eine Politur nicht die gewünschte Korrekturleistung erreicht.

Deshalb ist die farbliche Systemlogik so hilfreich:

  • Rotes Pad plus Heavy Cut für starke Korrektur
  • Gelbes Pad plus Medium Cut für ausgewogene Defektkorrektur
  • Grünes Pad plus Ultra Finish für Hochglanz und Finish

Das bedeutet nicht, dass niemals kombiniert werden darf. Erfahrene Anwender können Pads und Polituren je nach Lackzustand variieren. Für die meisten Anwendungen ist die klare Farblogik aber der sicherste und verständlichste Weg.

Professionelle Fahrzeugpflege heißt: nicht raten, sondern testen, prüfen und dann entscheiden.

Testspot: Erst prüfen, dann polieren

Der Testspot ist einer der wichtigsten Schritte bei professioneller Fahrzeugpflege. Dabei wird an einer kleinen Stelle geprüft, welche Kombination aus Maschine, Pad und Politur das gewünschte Ergebnis liefert.

Ein sinnvoller Testspot startet nicht automatisch mit der aggressivsten Variante. Professionell ist es, so mild wie möglich zu beginnen und nur so stark wie nötig zu arbeiten.

Ein möglicher Ablauf:

  1. Lack reinigen und dekontaminieren.
  2. Kleine Testfläche auswählen.
  3. Mit einer milden bis mittleren Kombination starten, zum Beispiel Gelb oder Grün.
  4. Ergebnis unter gutem Licht prüfen.
  5. Falls Defekte bleiben, auf eine stärkere Kombination wechseln.
  6. Nach starker Korrektur mit Grün nacharbeiten.
  7. Erst danach die passende Kombination auf das Fahrzeug übertragen.

Dieser Schritt spart Zeit, reduziert Risiken und sorgt für ein besser kontrollierbares Ergebnis. Wer ohne Testspot direkt das ganze Auto poliert, arbeitet im Grunde blind.

One-Step oder mehrstufige Politur?

Nicht jedes Fahrzeug braucht eine mehrstufige Politur. Bei vielen Lacken kann ein One-Step mit einer Medium-Cut-Kombination bereits ein sehr gutes Ergebnis liefern. Gerade Gelb ist dafür oft eine sinnvolle Wahl, weil Defektkorrektur und Glanzsteigerung ausgewogen kombiniert werden.

Eine mehrstufige Politur lohnt sich, wenn der Lack stärker beschädigt ist oder ein besonders hochwertiges Finish erzielt werden soll.

Typischer Ablauf:

  • Stufe 1: Rot für starke Defektkorrektur
  • Stufe 2: Gelb zur Verfeinerung und weiteren Korrektur
  • Stufe 3: Grün für High Gloss Finish

Das ist jedoch kein Pflichtprogramm für jedes Fahrzeug. Professionell ist nicht, immer alle Stufen zu verwenden. Professionell ist, die Stufen zu wählen, die der Lack wirklich braucht.

Politurreste entfernen und Lack entfetten

Nach dem Polieren ist der Lack optisch oft schon beeindruckend. Trotzdem ist er noch nicht automatisch bereit für eine Versiegelung.

Politurreste, Öle und feine Rückstände können auf der Oberfläche bleiben. Sie können Defekte kaschieren, die Haftung einer Versiegelung verschlechtern oder das echte Ergebnis verfälschen.

Deshalb sollte der Lack nach der Politur gründlich kontrolliert und entfettet werden. Ein Finish Control Spray hilft dabei, Rückstände zu entfernen und den tatsächlichen Lackzustand sichtbar zu machen.

Dieser Schritt ist besonders wichtig vor hochwertigem Lackschutz. Eine Versiegelung kann nur dann sauber haften, wenn die Oberfläche frei von Rückständen ist.

Versiegelung nach der Politur: Schutz für das Ergebnis

Nach der Lackkorrektur sollte der frisch aufbereitete Lack geschützt werden. Ohne Schutz ist die Oberfläche wieder direkt Umwelteinflüssen ausgesetzt.

Je nach Anspruch kommen verschiedene Schutzprodukte infrage:

  • Sprühversiegelung für schnelle Anwendung und gute Alltagstauglichkeit
  • klassische Lackversiegelung für stärkeren Schutz
  • keramische Versiegelung für längere Standzeit und höhere Performance

Gerade im Professional-Bereich ist die Vorbereitung entscheidend. Eine hochwertige Versiegelung auf schlecht vorbereitetem Lack bringt kein hochwertiges Ergebnis. Sie kann Defekte sogar optisch konservieren.

Die richtige Reihenfolge lautet deshalb:

Reinigen, dekontaminieren, Lack prüfen, polieren, entfetten, versiegeln.

Details, die den Professional-Unterschied machen

Professionelle Fahrzeugpflege endet nicht beim Lack. Der Gesamteindruck entsteht durch viele Details.

Dazu gehören:

  • streifenfreie Scheiben
  • gepflegte Reifen
  • aufgefrischte Kunststoffe
  • saubere Türfalze
  • gereinigte Einstiege
  • gepflegte Dichtungen
  • saubere Felgenbetten
  • kontrollierter Innenraum
  • finale Prüfung unter gutem Licht

Gerade Glas, Reifen und Kunststoff werden oft unterschätzt. Ein perfekt polierter Lack wirkt weniger hochwertig, wenn Reifen stumpf, Scheiben schmierig oder Kunststoffteile fleckig sind.

Häufige Fehler bei professioneller Fahrzeugpflege

Viele Fehler entstehen nicht durch schlechte Produkte, sondern durch falsche Reihenfolge, zu wenig Vorbereitung oder eine ungeeignete Kombination.

Typische Fehler sind:

  • Polieren ohne gründliche Reinigung
  • Dekontamination überspringen
  • ohne Testspot starten
  • direkt mit zu hoher Abrasivität arbeiten
  • falsches Pad zur Politur wählen
  • zu große Flächen auf einmal bearbeiten
  • zu viel Produkt verwenden
  • Politur nicht richtig ausfahren
  • Politurreste nicht entfernen
  • Lack vor Versiegelung nicht entfetten
  • Ergebnis nicht unter direktem Licht prüfen

Besonders kritisch ist die Annahme, dass mehr Druck, mehr Drehzahl oder mehr Produkt automatisch ein besseres Ergebnis bringen. In der Praxis zählt Kontrolle mehr als Kraft.

Professionelle Fahrzeugpflege selber machen oder machen lassen?

professionelle fahrzeugpflege, nahaufnahme von tiefem kratzer im autolack

Professionelle Fahrzeugpflege kann man selbst machen, wenn man sauber arbeitet, sich Zeit nimmt und die einzelnen Schritte versteht. Besonders mit einem klaren Poliersystem aus Maschine, Pads und Polituren wird der Einstieg deutlich einfacher.

Trotzdem sollte man realistisch bleiben. Lackkorrektur ist kein Bereich für Hektik. Wer tiefe Kratzer entfernen, stark verwitterte Lacke aufbereiten oder eine keramische Versiegelung perfekt vorbereiten möchte, sollte sich mit Maschine, Politur, Pad, Lackverhalten und Testspot wirklich beschäftigen.

Die gute Nachricht: Man muss nicht alles auf einmal können. Wer mit einem sauberen Prozess startet, den Lack richtig vorbereitet und sich von mild zu stark herantastet, arbeitet bereits deutlich professioneller als die meisten Anwender.

Fazit: Professionelle Fahrzeugpflege ist ein System

Professionelle Fahrzeugpflege ist kein einzelnes Produkt und kein einzelner Arbeitsschritt. Sie ist ein Prozess aus Vorbereitung, Analyse, Politur, Kontrolle und Schutz.

Der wichtigste Unterschied liegt im System. Wer den Lack nur wäscht, pflegt die Oberfläche. Wer den Lack analysiert, mit der passenden Maschine arbeitet, Pad und Politur richtig kombiniert und das Ergebnis anschließend schützt, betreibt echte Fahrzeugaufbereitung.

Das Liquid Elements Poliersystem macht diesen Prozess besonders verständlich: Rot für starke Korrektur, Gelb für Medium Cut und Grün für High Gloss Finish. In Kombination mit den passenden Poliermaschinen, leistungsstärkeren Pro-Maschinen, abgestimmten Pads und der richtigen Vorbereitung wird aus normaler Autopflege professionelle Fahrzeugpflege.

Wer den nächsten Schritt gehen möchte, findet bei Liquid Elements die passenden Produkte für professionelle Fahrzeugpflege: von Poliermaschinen und Pro-Maschinen über Pads und Polituren bis hin zu Finish Control, Mikrofasertüchern und hochwertigem Lackschutz.

FAQ: Häufige Fragen zur professionellen Fahrzeugpflege

Hier findest du die wichtigsten Antworten rund um professionelle Fahrzeugpflege, Poliermaschinen, Polituren und Lackaufbereitung.

Was gehört zur professionellen Fahrzeugpflege?

Zur professionellen Fahrzeugpflege gehören gründliche Reinigung, Dekontamination, Lackanalyse, Testspot, Maschinenpolitur, Politurreste entfernen, Entfetten, Versiegelung und finale Kontrolle.

Was ist der Unterschied zwischen normaler Autopflege und professioneller Fahrzeugpflege?

Normale Autopflege reinigt und schützt das Fahrzeug. Professionelle Fahrzeugpflege geht tiefer und korrigiert den Lack gezielt mit Poliermaschine, Pads und Polituren.

Welche Politur ist die richtige?

Das hängt vom Lackzustand ab. Heavy Cut eignet sich für stärkere Defekte, Medium Cut für leichte bis mittlere Defekte und Ultra Finish für maximalen Glanz und feines Finish.

Was bedeuten Rot, Gelb und Grün beim Poliersystem?

Rot steht für hohe Abrasivität und starke Korrektur. Gelb steht für Medium Cut und ausgewogene Defektkorrektur. Grün steht für High Gloss Finish und maximalen Glanz.

Braucht man für professionelle Fahrzeugpflege eine Poliermaschine?

Für echte Lackkorrektur ist eine Poliermaschine sehr sinnvoll. Sie arbeitet gleichmäßiger, effizienter und effektiver als Handpolitur, besonders bei größeren Flächen und sichtbaren Lackdefekten.

Was ist ein Testspot?

Ein Testspot ist eine kleine Probefläche, auf der Maschine, Pad und Politur getestet werden. So findet man die passende Kombination, bevor das ganze Fahrzeug poliert wird.

Muss man nach Heavy Cut immer noch finishen?

In vielen Fällen ja. Eine starke Korrektur kann je nach Lack und Kombination feine Spuren hinterlassen. Ein Finish-Schritt mit Grün sorgt für mehr Glanz, Klarheit und ein saubereres Endergebnis.

Warum muss der Lack vor einer Versiegelung entfettet werden?

Beim Entfetten werden Politurreste und Öle entfernt. Dadurch kann die Versiegelung besser haften und der tatsächliche Lackzustand wird sichtbar.

Kann man professionelle Fahrzeugpflege selbst machen?

Ja, mit der richtigen Vorbereitung, passenden Produkten und sorgfältiger Arbeitsweise ist das möglich. Besonders wichtig sind gründliche Reinigung, Dekontamination, Testspot und die passende Kombination aus Maschine, Pad und Politur.